01.08.2010

Hitzeperiode sorgt für Blutknappheit

(DRK.DE)Wegen der tropischen Temperaturen im Juni und Juli sind die Reserven der DRK-Blutspendedienste fast aufgebraucht. Um bis zu 30 Prozent weniger Blutspender als zu normalen Sommerzeiten sind in den letzten Wochen bei einzelnen Spendeaktionen gezählt worden. Das macht sich mittlerweile nachhaltig in den Kühlräumen der DRK-Blutspendedienste bemerkbar.

Das Deutsche Rote Kreuz appelliert daher an alle, trotz Sommerwetter und Badefreuden das Blutspenden und vor allem die Menschen nicht zu vergessen, die dringend auf lebensrettende Blutspenden angewiesen sind.

Der Appell richtet sich an alle gesunden Menschen zwischen 18 und 68 Jahren. Für einen gesunden Menschen stellt die Blutentnahme auch bei hochsommerlichen Temperaturen kein Problem dar.

Besonders für Blutspender aber auch generell rät das DRK, bei den hohen Temperaturen zu erhöhter Flüssigkeitszufuhr. Zwei bis drei Liter Mineralwasser, Fruchtsäfte oder Tee sollte jeder während der Hitzetage zu sich nehmen.

Blutpräparate sind höchstens fünf Wochen haltbar. Deshalb können keine größeren Reserven über einen längeren Zeitraum angelegt werden. Täglich werden in Deutschland 15.000 Blutspenden benötigt. Um die Mindestversorgung von fünf bis sechs Werktagen zu garantieren, ist das DRK gerade während der Sommermonate auf die Unterstützung freiwilliger Blutspender angewiesen.

Blutspendetermine erhalten Sie unter www.drk-blutspende.de oder der gebührenfreien Service-Hotline 0800-11 949 11.

20.07.2010

Patienten in Not - was dürfen Rettungsassistenten?

Auch wenn im ländlichen Bereich kein Notarzt zur Verfügung steht oder einen längeren Anfahrtsweg hat, dürfen Rettungsassistenten keine Notfallmedikamente verabreichen. Das nichtärztliche Personal gerät so immer wieder in einen Zwiespalt zwischen unterlassener Hilfeleistung und Kompetenzüberschreitung, berichtet das ARD-Magazin Kontraste in ihrem Betreig vom 15. Juli 2010.

Das in vielen Fällen eine optimale präklinische Versorgung aus mehr als nur Blutdruck messen und ins Krankenhaus transportieren besteht, wird an Beispielen aus verschiedenen Bundesländern aufgezeigt. Die Berichterstatter zeigen auf welche Kompetenzen für Rettungsassistenten zulässig sind und wie sich Kompetenzüberschreitungen auswirken können.

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20.07.2010
Integrierte Leitstelle Ravensburg

"Zertifiziert und gut aufgestellt!"

Am 30. Juni 2010 erfolgte in der Integrierten Leitstelle Ravensburg das turnusgemäße Überwachungsaudit, bei dem durch einen externen Gutachter des TÜV Hessen die Wirksamkeit des Qualitätsmanagementsystems gemäß DIN ISO 9001:2008 überprüft wurde. Das Audit war dabei für den Betreiber der Leistelle, die DRK Rettungsdienstgesellschaft Ravensburg-Wangen, ein großer Erfolg. Am Ende der Begutachtung verzeichnete der TÜV Hessen lediglich solche Feststellungen, die Hinweise und Empfehlungen auf weitere Prozessoptimierungen gaben und bescheinigte dem DRK im Übrigen eine hohe Wirksamkeit des im unternehmenseigenen Intranet etablierten QM-Systems. Im Zuge der Systemprüfung wurde auch gleichzeitig festgestellt, dass das nahezu papierlose QM-Handbuch keine sogenannten Haupt- oder Nebenabweichungen enthält, die das Zertifikat gefährden könnten.
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Deutsches Rotes Kreuz
Rettungsdienst Ravensburg-Wangen
Ulmer Strasse 95-97
88212 Ravensburg

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